Konfliktkultur

Viele Menschen verrollen die Augen, wenn sie das Wort „Konflikt“ hören. Kaum jemand schreit „Hurra!“. Denn Konflikt bedeutet für viele emotionale Anspannung, böse Worte, Bestrafung, Tränen, Ärger.
Nur sehr wenige Menschen verbinden mit dem Wort „Konflikt“ Weiterentwicklung. Weshalb?
Weil wir verlernt haben, in positiver Art und Weise mit Konflikten umzugehen.
Durch eine positive Konfliktkultur in Unternehmen kann das Gemeinschaftsgefühl gestärkt und die Entwicklungsfähigkeit unterstützt werden. Aus dem Konfliktmanagement halten wir dazu viele Werkzeuge bereit, die wir in Organisationen einführen und damit die Bereitschaft für Konflikte in Teams herstellen. Wie die deutsche Kammerphilharmonie Bremen im Titel ihres Buches schreibt: „Hochleistung braucht Dissonanz“. Dissonanz muss nicht unangenehm sein und Probleme scheren. Dissonanz kann auch die Würze der Suppe sein, die Reibung, die zur Hochleistung führt. Wärme entsteht durch Reibung und auch der Diamant muss erst geschliffen werden.

Daher ist es wichtig, eine Akzeptanz von Konflikten im Team aufzubauen, ein anderes Verständnis von „Konflikt“. Die Mitarbeiter dürfen lernen, Konflikte anders anzugehen und somit Konflikte als etwas Positives zu sehen. Vor allem in Bezug auf sehr sensible und feinfühlige Mitarbeiter hängt auch das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) sehr mit der Konfliktkultur in Unternehmen zusammen.

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