Talentmanagement

Talente finden, fördern und zum Blühen bringen

Eine Gruppe erreicht erst dann auf Dauer Top-Leistungen, wenn jedes Mitglied sich mit den Werten der Gruppe identifiziert, es als seine eigenen Werte ansieht und sein Potential freiwillig einbringt.
Jeder Mensch braucht den Freiraum und das volle Vertrauen der Gruppe, um sich mit seinem vollen Potential entfalten zu können.

Jedes Mitglied der Gruppe braucht die Akzeptanz seiner Eigenheit und Individualität. Diversität ist wie Permakultur in der Landwirtschaft, durch die Akzeptanz der Vielfalt unterstützen wir uns gegenseitig im eigenen Wachstum. Jeder Mensch hat seine eigene Art und Schnelligkeit zu wachsen.

In unseren Angeboten unterstützen wir die Verbesserung des Austauschs jeden Teilnehmers zwischen der eigenen Innen- und Außenwelt, zwischen dem persönlichen ICH und dem WIR der Gruppe. Durch die bessere Selbstwahrnehmung wird die Wahrnehmung der Umgebung gefördert und die Kommunikation verbessert, wodurch das Gemeinschaftsgefühl gestärkt wird. Vor allem zur Integration von Randgruppen der Gesellschaft ist es wichtig eine klare Kommunikation aufzubauen, die Einzig- und Andersartigkeit eines jeden Menschen im Fokus zu halten.
Wir begleiten Menschen, Gruppen und Unternehmen auf ihrem Weg zu mehr Lebendigkeit, Kreativität und Liebe zum Leben. Wir fördern einen kreativen Umgang mit Konflikten, sowie offene und authentische Kommunikation.
Unser Konzept basiert auf bewusst werden – zu sich selbst finden, Bedürfnisse und Wünsche klar äußern.

 

Aktueller Blogeintrag

14. Juli französischer Nationalfeiertag - Identität der Deutschen?

Foto: © biochip.harald (Instagram)

 

 

Diesen 14. Juli feierte ich das erste Mal in Frankreich, statt mit französischen Freunden in Deutschland. Der 14. Juli, ein besonderer Tag! Der Sturm der Bastille während der französischen Revolution.

Ich hatte nie ein Problem mit Stolz zu sagen: „Ich bin Französin!“

Aber wenn ich sagte: „Ich bin stolz Deutsch zu sein!“ wurde ich seltsam angeschaut.

 

Während meines Urlaubs an der französischen Atlantikküste (Nähe Bordeaux) nutze ich die freie Zeit, um Bücher über Flucht und Vertreibung der Deutschen aus den Ostgebieten zu lesen und mehr über die Kriegskinder zu erfahren und die transgenerationale Traumatisierung… unglaublich spannend, auch wenn eventuell ungewöhnlich als Urlaubslektüre ;-) Das Thema fesselt mich so sehr, dass ich mich schon sehr auf unser Theaterstück zu diesem Thema freue (siehe Gedenktag 2020: https://www.hl-live.de/aktuell/text.php?id=138898)

 

Doch immer wieder stellt sich mir die Frage: Warum darf ich stolz sein auf meine französische Nationalität, aber nicht auf meine Deutsche?

Gab es nicht auch tolle deutsche Künstler, Sänger, Kulturschaffende?

Gibt es nicht genügend Dinge, auf die wir Deutschen stolz sein können?

Natürlich ist mir bewusst, was für schreckliche Dinge die Nazis im zweiten Weltkrieg begangen haben. Dies zeigte sich insbesondere auch nochmal bei unserer Besichtigung des ehemaligen Nazi-U-Boot-Bunkers in Bordeaux, dessen große Räume inzwischen als Fläche für Lichtprojektionen („Bassin de lumières“) verwendet werden. Diese Ausstellung hat mich sehr bewegt. Bewegende Kunst in einem Gebäude, welches früher dem Krieg diente. Gegensätzlicher geht es nicht. Doch fragte ich mich bei dem Satz „...als die Franzosen von den Nazis befreit wurden“, ob es wirklich für alle Franzosen als „Befreiung“ empfunden wurde oder wieviele auch von den Franzosen Hitler befürworteten?

 

Wenn ich auf meine Familiengeschichte zurück blicke und die Nazizeit, muss ich mich für meine französische Familie fast mehr schämen, als für meine Deutsche. Meine deutschen Großeltern waren noch Kinder während des Krieges und so gesehen „unschuldig“. Mein französischer Großvater jedoch arbeitete für die Deutschen in Österreich und sein Bruder kämpfte selbst für die deutsche Armee in Berlin. Als französischer Collaborateur musste er sich nach dem 2. Weltkrieg ein Jahr in der Schweiz verstecken, um nicht vor Gericht geführt zu werden.

 

Für welche Nationalität muss ich mich also eigentlich schämen? Muss ich mich überhaupt noch schämen?

Bekannt aus

Vielen Dank für diesen informativen Vortrag. Es ist ja wie so oft im Leben: Man nimmt Menschen in Situationen z.B. im Arbeitsleben wahr und wundert sich über nonkonforme, abweichende, manchmal konfrontative oder eskalierende Verhaltensweisen. Ebenso schwierig ist dann die Frage, wie man darauf reagiert. Auf die Idee, dass dahinter Hochbegabung oder Hochsensibilität stecken könnte, kommt man natürlich nicht sofort. Aber jetzt! Danke für die erhellenden Ausführungen und Ihre erfrischende Wesensart: lebensfreudig, aufgeweckt, neugierig - und lachend.

Götz Friederich, Präsident Marketing Club Potsdam

Lebensfreude ist etwas, das Alice Moustier in einer Weise durchdringt, die heute selten geworden ist und mit der sie ihre Teilnehmer auf eine Reise mitnimmt, die neue Horizonte öffnet und ungekannte Fähigkeiten in einem selbst erkennen lässt.

Ingo Wulff, Zuhörer eines Vortrags
+49 40 6077 3709